Was sind Wechseljahrsbeschwerden?
Das Klimakterium – von griechisch klimakté "Stufenleiter" – bezeichnet die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Monatsblutung. Besser bekannt ist diese Phase als Wechseljahre. In dieser Zeit verändern sich die Konzentrationen der Geschlechts-Hormone, vor allem von Östrogenen und Follikel stimulierendem Hormon (FSH).
Dieses Hormon-Ungleichgewicht kann typische Wechseljahrsbeschwerden hervorrufen. Dazu gehören vor allem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Nervosität. Auch ein Rückgang des Lustempfindens sowie ein Abbau der Scheidenhaut mit entsprechender Trockenheit der Scheide sind häufig.
UNSER EXPERTE: PD Dr. med. Günter Raab, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Die Wechseljahre an sich stellen natürlich keine Erkrankung dar und werden individuell auch unterschiedlich empfunden. Viele Frauen haben damit gar keine und nur wenig Probleme. Für manche sind die Symptome des allmählichen Hormonverlustes aber durchaus belastend. Sie leiden so stark unter den Beeinträchtigungen des körperlichen und seelischen Befindens, dass eine Behandlung nötig wird.
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15.10.2008, aktualisiert am 25.07.2011
Bildnachweis: W&B/privat, Image Source/ RYF
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